– Coxsackie-Viren
– 22 Serotypen von Coxsackie-Virus A
– 6 Serotypen von Coxsackie-Virus B
– Einzelsträngige, positive RNA-Viren, ohne Hülle, kubisch
– Infektionen bei Neugeborenen 2 Wochen nach der Geburt
– Weltweit, Häufige Ursache von Infektionen
– Mensch ist das Reservoir, Übertragung erfolgt direkt (Schmierinfektion, Tröpfcheninfektion) oder indirekt über Wasser und Lebensmittel
– Enteroviren werden per os aufgenommen und vermehren sich zunächst im lymphatische Gewebe des Rachenraumes und später vor allem in der Darmwand. Anschließend erreichen sie ihr "Zielorgan" auf dem Blutweg (z.B. ZNA, Herz, Muskeln)
– Verschiedene Exanthem-und Enanthem-Syndrome inklusive herpetiforme Ausschläge (Mund-Hand-Fuß-Syndrome)
– Herpangina
– Myoperikarditis
– Akute hämorrhagische Konjunktivitis
– Disseminierte Infektion bei Neugeborenen
– Meningitis, Enzephalitis, Paralyse (selten)
– Chronische Meningoenzephalitis bei immunsupprimierten Patienten, bes. bei Agammaglobulinämie
– KBR (Komplementbindungsreaktion)
– Virologische Kultur (z.B. aus Liquor, Stuhl oder Rachjenflüssigkeit))
– Symptomatisch
– Keine spezifisch antivirale Therapie verfügbar
– Behandlung bakterieller Komplikationen
– Spezielle Prophylaxe kaum praktikabel bzw. notwendig
– Respiratorische Vorkehrungen in Fällen von Herpangina
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