– Parainfluenzavirus Typ 1 und 3 (humanpathogene Arten)
– Das Genom besteht aus einer kontinuierlichen, einzelsträngigen RNA von negativer Polarität
– Hülle mit "spikes"
– In den gemäßigten Breiten treten jährliche Ausbrüche in den Wintermonaten auf, wobei die meisten Fälle Kinder unter 3 Jahren betreffen.
– Übertragung durch Tröpfcheninfektion
– Durchseuchung der Bevölkerung für Parainfluenzaviren vom Typ 1 und 3 ist schon im Kindesalter sehr groß (bei den 10-Jährigen 90 %)
– Grippeartige Erkrankungen v.a. bei Kleinkindern
–
Krupp-Syndrom (akute Laryngotracheobronchitis)
– Pneumonie
– Bakterielle Sekundärinfektionen sind häufig
– Schnelldiagnose durch Virusantigennachweis im Rachenabstrich oder -spülwasser
– Serologie
– Zellkulturen
– Weder Impfstoff noch spezifische Chemotherapeutika sind derzeit verfügbar. In verzweifelten Fällen (z.B. bei Knochenmarktransplantierten) wird teilweise
Ribavirin eingesetzt
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