– rundliche oder fädige Form
– Durchmesser 90 - 130 nm
– züchtbar auf Affen- und Menschenzellkulturen
– 2 - 8 Tage, im Mittel 4 Tage
– häufigster Erreger von Atemwegsinfektionen bei Kindern bis zu 3 Jahren
– Weltweite Verbreitung
– endemisch mit jährlicher epidemischer Häufung von Jänner bis März
– hohe Durchseuchungsrate bis zum 2. Lebensjahr
– Reinfektionen bei Kleinkindern häufig (keine Ausbildung einer protektiven Immunität bei Infektionen im Säuglingsalter)
– bei Erwachsenen seltener (und milder verlaufend)
– häufiger Erreger des Schnupfens (Rhinitis)
– bei Kindern akute respiratorische Erkrankungen (Pseudokrupp, Bronchiolitis, atypische Pneumonien
– häufige Komplikation: Otitis media
– selten: Myokarditis, Meningitis und Myelitis
– Direkter Virusnachweis (Antigennachweis) aus Nasopharyngealabstrichen in IFT oder ELISA
– Serodiagnostik; Nachweis einer Serokonversion in ELISA (ca. nach 8 Tagen) bzw. KBR
– Nachweis spezifischer Serum-IgA mittels ELISA im akuten Stadium
– Virusanzucht auf Zellkultur in der Praxis nicht üblich
– Letalität der Bronchiolitis/Pneumonie bei Kindern mit Herzfehlern > 30 %
– Symptomatisch
– bei schweren Verläufen mit Bronchiolitis/Pneumonie evtl. Ribavirin als Aerosol
– Bis auf konsequente Hygiene (vor allem beim Pflegepersonal) keine
– Impfstoffentwicklung bislang nicht erfolgreich
– Behandlung gefährdeter Kinder mit gentechnisch hergestellten monoklonalem Antikörper (Palivizumab)
© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8
office@infektionsnetz.at
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8