– Lyssavirus Genotyp 1 - 7
– RNA-Viren, einzelsträngig, mit Hülle, Größe: 60 - 180 nm
– Wochen bis mehrere Monate (je nach Lokalisation und Schwere der Bisswunde)
– Reservoir für Typ 1 sind global Wildtiere (Füchse etc.) und Fledermäuse (silvatische Tollwut), in Asien auch Hunde (urbane Tollwut); Typen 2 -7 sind auf Europa, Asien, Afrika und Australien beschränkt und haben ihr Reservoir v.a. in Fledermäusen.
– Übertragung durch Biss eines infizierten Tieres mit dem Speichel
– Tollwut (Rabies), führt, einmal ausgebrochen, zu einer letalen Enzephalitis nach frühestens 3 - 4 Tagen
– Direktnachweis mit Immunfluoreszenz in Korneazellen und Hautbiopsien, post mortem auch Isolierung aus dem Gehirn
– Keine spezifische antivirale Therapie möglich
– Wegen der langen Inkubationszeit ist eine postexpositionelle Impfprophylaxe möglich (bei afrikanischen Virusstämmen Typ 2 - 4 offenbar wirkungslos)
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