Virustatikum. Nukleosid-Analogon
Einbau abgeänderter Nukleotidbasen in DNS, dadurch Kettenabbruch; direkte Hemmung der viralen Thymidinkinase
Varicella-Zoster-Virus (VZV), Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), (in vitro: Epstein-Barr-Virus)
mit Aciclovir bei HSV (Herpes simpex) und VZV (Herpes zoster)
Varizellen und Zoster (v.a. bei Immunsupprimierten Patienten; bei nichtimmunsupprimierten Patienten ist nur bei Frühbehandlung ein günstiger Effekt zu erwarten), schwere mukokutane Erkrankungen durch HSV-1 bei immunsupprimierten Patienten
Schwangerschaft, Stillzeit, gleichzeitige Gabe von Antimetaboliten, einschränkte Verwendung bei Nierenfunktionsstörungen
gastrointestinale Beschwerden, Überempfindlichkeitsreaktionen an der Haut, Kopfschmerz, Schwindel, Proteinurie, Glukosurie, Transaminasenerhöhung, Erhöhung des Serumkreatinins, Blutbildveränderungen (reversibel)
– Brivudin erhöht die Gefahrt von Nebenwirkungen von Fluorouracil und Tegafur
– Verdrängung von Brivudin aus der Plasmaeiweißbindung durch Medikamente mit ebenfalls starker Eiweißbindung
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