STAVUDIN (D4T)
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antivirales Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik    
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Virustatikum, Nukleosid Analogon RT Hemmer (NRTI), Thymidinanalogon.
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Wirkmechanismus
Stavudin hemmt die reverse Transkriptase kompetitiv.
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Handelsnamen
Österreich Zerit
Deutschland Zerit
Schweiz Zerit
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Anwendungsarten
oral
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Antivirales Spektrum
HIV Virus
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Kreuzresistenz
artielle Kreuzresistenz zwischen Stavudin u. Didanosin (in vitro).
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Indikationen
Kombinationstherapie bei HIV Infektion bei Erwachsenen u. Kindern mit progressiver od. fortgeschrittener Schwächung des Immunsystems.
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
p.o. (Nüchterneinnahme d.h. 1 h vor d. Mahlzeit):
> 60 kg: 2 x 40 mg.
< 60 kg: 2 x 30 mg

Bei peripherer Neuropathie: nach dem Abklingen um 50 % reduzierte Dosierung.
p.o.: > 30 kg Erwachsenendosis
< 30 kg: 2 x 1 mg/kg KG
 
Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
Cr-Clearance 25-50 ml/min: > 60 kg: 2 x 20 mg, < 60 kg: 2 x 15 mg.
Cr-Clearance: 10-25 ml/min: > 60 kg: 1 x 20 mg, < 60 kg: 1 x 15 mg.
 
Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
unverändert
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Kontraindikationen

absolut Überempfindlichkeit gegen die Substanz.
relativ Vorbestehende periphere Neuropathie od. Pankreatitis, Gravidität.

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Nebenwirkungen
toxisch: dosisabhängige sensorische periphere Neuropathie bis zu 21 % (Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schmerzen in Füssen u./od. Händen) - nach Weglassen des Medikaments reversibel.
Pankreatitis 2-3 %.
selten: Exanthem, gastrointestinale Beschwerden, Anstieg d. Transaminasen - reversibel nach Therapieende.
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Interaktionen
Zidovudin kann die intrazelluläre Phosporylierung v. Stavudin hemmen. Stavudin + Zidovudin wirken in vitro u. vivo antagonistsich. Bei Kombination mit Zalcitabin od. Didanosin kann es zur Potenzierung d. Toxizität kommen.
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Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht bei Patienten mit peripherer Neuropathie in d. Anamnese. Vorsicht bei Patienten mit Pankreatitis in d. Anamnese. Dosisanpassung bei peripherer Neuropathie u. Nierenfunktionsstörungen s.o.
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: renal 50 %
Halbwertszeit: 1,5 h, intrazellulär 3-4 h
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: unverändert
Dialysierbar: keine Angaben
Absorption: nach oraler Gabe 86 %

Verteilung
Gut
Mäßig
Schlecht
Liquor     

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