Doxycyclin
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Vorsichtsmaßnahmen
Handelsnamen Dosierung Pharmakokinetik
Anwendungsarten Kontraindikationen Allgemeine Beurteilung
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .

Strukturformel

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Systemisches Antibiotikum. Tetracyclin
Wirkmechanismus
  Blockierung der Proteinsynthese durch Bindung am 30S-Ribosom
Handelsnamen

Österreich: Doxybene, Doxyderm, Doxydyn, Supracyclin, Doxyhexal, Vibramycin, Vibravenös
Deutschland: Supracyclin, Vibramycin, Vibravenös
Schweiz: Supracyclin, Vibramycin, Vibravenös
Anwendungsarten

oral, i.v.
Antibakterielles Spektrum

Mykoplasmen, Chlamydien, Treponemen, Borrelien, Leptospiren, Rickettsien, Coxiella, Brucella, Yersinia, Francisella, Bartonella, Ehrlichia, Vibrionen, Aktinomyceten, Pasteurella, Burholderia psuedomallei, Hämpophilus ducrey und andere seltene Erreger;
Plasmodium falciparum
Kreuzresistenz

mit anderen Tetracyclinen
Indikationen

Community Aquired Pneumonia, unsepzifische Urethritis, urogenitale Infektionen, Borreliose, Lues, Tularämie, andere Infektionen durch empfindliche Erreger, Akne, Chloroquin-resistente Malaria (auch als Prophylaxe)
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene
100-300 mg/d
bei Akne: 50-100 mg/d

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:

keine Dosisreduktion erforderlich

Dosierung bei Leberfunktionsstörungen:

nur unter strengster Indikation anwenden, Dosis reduzieren, Intervalle verlängern, Blutwerte kontrollieren

Kontraindikationen
Schwangerschaft, Stillperiode, Kinder, Myasthenia gravis (gilt nur für i.v.-Präparate, die Magnesium enthalten), Allergie
Nebenwirkungen
Verfärbung der Zähne (irreversibel), Einlagerung in Knochen, Phototoxizität, selten Magen-Darm-Störungen, kranielle Drucksteigerung, Herzrhythmusstörungen (bei zu schneller i.v.-Verabreichung), Hepatotoxizität
Interaktionen
verstärkte Wirkung von Sulfonyl-Harnstoff-Derivaten (orale Antidiabetika), orale Antikoagulanzien, Ciclosporin A; außerdem Interaktionen mit mineralischen Antazida, Digoxin
Vorsichtsmaßnahmen
  orale Applikation mit Flüssigkeit, bei digialisierten Patienten Infusion langsam verabreichen, keine Pharmaka mit 2- und 3- wertigen Kationen gleichzeitig einnehmen
Pharmakokinetik
Ausscheidung: renal und biliär
Halbwertszeit: 16 h
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: 24-30 h
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: unterschiedliche Angaben
Dialysierbar: nicht bzw. nur wenig dialysierbar
Absorption: > 90 %
Verteilung
gut
mäßig
schlecht
Pleura-, Synovialflüssigkeit, Galle, Prostata, Aszites, Urin, Muttermilch Liquor bei Meningitis Liquor
Allgemeine Beurteilung
Standardtherapeutikum bei vielen intrazellulären Infektionen, Langzeittherapie möglich

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