Isepamicin
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Vorsichtsmaßnahmen
Handelsnamen Dosierung Pharmakokinetik
Anwendungsarten Kontraindikationen Allgemeine Beurteilung
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Aminoglykosid-Antibiotikum
Wirkmechanismus
Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese
Handelsnamen

Österreich: Isepacin
Deutschland: Isepacin
Schweiz:
Anwendungsarten

parenteral (i.m., i.v.)
Antibakterielles Spektrum

ähnlich dem Spektrum von Amikacin (breit wirksam gegen grampostive und gramnegative Bakterien), aber wirksam auch gegen einen Teil der Amikacin-resistenten Bakterienstämme (Serratia marcescens);
nicht gegen: Haemophilus influenzae, Enterokokken und MRSA
Kreuzresistenz

Indikationen

schwere Infektionen durch Amikacin-resistente Bakterien (Sepsis)
Dosierung
Erwachsene
Kinder
15 mg/kg/d 1 x tgl. i.v. über 30 min
15 mg/kg/d 1 x tgl. als 30 minütige i.v.-Infusion
Dauer: nicht länger als 2 Wochen
Dosierung: grundsätzlich nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Nierenfunktion (siehe Fachliteratur und entsprechende Tabellen)
Kontraindikationen

– Überempfindlichkeit

vorbestehender Innenohrschaden
fortgeschrittene Niereninsuffizienz
Schwangerschaft
Gabe anderer nephro-/ototoxischer Pharmaka
Myasthenia gravis

Asthmatiker mit Sulfitüberempfindlichkeit

Parkinsonismus
(Cave: Interaktionen)

Nebenwirkungen
– Überempfindlichkeitsreaktionen, v.a. bei Asthmatikern, mit lebensbedrohlicher Atemnot;
Nephrotoxizität;
Ototoxizität (besonders abhängig von Tagesdosis und Therapiedauer);
Neurotoxizität;
gastrointestinale Störungen;
dermatologische Störungen;
Blutbildveränderungen (Anämie, Agranulozytose)
Interaktionen
Verstärkung der Toxiziztät durch andere potentiell neuro-, nephro- und ototoxische Pharmaka wie:
Polymyxin B, Vancomycin, Colistin, Bacitracin, Amphotericin B, Schleifendiuretika, Mannit, Methoxyfluran, Cisplatin, Muskelrelaxantien, Acycycovir, andere Aminoglykoside
Vorsichtsmaßnahmen
Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz; regelmäßige Kontrolle von Nierenfunktion und Serumspiegelbestimmung; keine Mischung mit anderen Substanzen; keine Gabe bei bekannter Aminoglykosidunverträglichkeit
Pharmakokinetik
Ausscheidung: Nieren
Halbwertszeit: 2-3.6 h Stunden (bei Niereninsuffizienz verlängert)
Dialysierbar: ja
Allgemeine Beurteilung

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