Meropenem
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Vorsichtsmaßnahmen
Handelsnamen Dosierung Pharmakokinetik
Anwendungsarten Kontraindikationen Allgemeine Beurteilung
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Carbapenem
Wirkmechanismus
  Hemmung der Quervernetzung der Bakterienzellwandpeptidoglykane
Handelsnamen

Österreich: Optinem
Deutschland: Meronem
Schweiz: Meronem
Anwendungsarten

i.v.
Antibakterielles Spektrum

grampositive und gramnegative Bakterien, auch gegen Anaerobier; stärker als Imipenem gegen aerobe gramnegative Bakterien (Pseudomonas aeruginosa), schwächer als Imipenem gegen aerobe grampositive Bakterien,
nicht gegen: Stenotrophomonas, Actinetobacter, Enterococcus faecium, Chlamydien, Mykoplasmen, Legionellen, Clostrdium difficile, Corynebacterium jeikeium, MRSA, MRSE, Burkholderia cepacia, Mykobakterien;
schwach gegen Proteus vulgaris und mirabilis
Kreuzresistenz

teilweise mit Imipenem
Indikationen

Nosokomiale und schwere Infektionen (z.B. Peritonitis), besonders bei Immunschwäche, Sepsis und bei Infektionen durch Keime, die gegen andere Antibiotika resistent sind
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene
Kinder > 3 Monate
3 x 0.5-1-2 g
30-60-120 mg/kg/d

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:
bei Kreatinin-Clearance < 50 ml/min Intervallverlängerung

Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
keine Dosisanpassung notwendig

Kontraindikationen
Allergie, Vorsicht bei Kreuzallergie mit anderen Betalaktamen, Schwangerschaft und Kinder < 3 Monate
Nebenwirkungen
gastrointestinale Reaktionen; zentralnervöse Nebenwirkungen seltener als bei Imipenem, Lokalreaktionen (Phlebitis), allergische Reaktionen, Thrombozytämie, Thrombozytopenie, vorübergehende Verlängerung der Prothrombinzeit und der aPTT (Blutungsneigung), Nierenfunktionsstörungen
Interaktionen
mit Ganciclovir Krampfanfällle möglich
Vorsichtsmaßnahmen
  nicht zu rasch infundieren, nicht mit anderen Arzneimitteln mischen
Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend renal
Halbwertszeit: 1 h
Verteilung
gut
mäßig
schlecht
Urin, Galle, Pleura-, Synovialflüssigkeit, Knochen Liquor bei Meningitis Liquor
Allgemeine Beurteilung
 

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