Paromycin
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Vorsichtsmaßnahmen
Wirkmechanismus Indikationen Pharmakokinetik
Handelsnamen Dosierung Allgemeine Beurteilung
Anwendungsarten Kontraindikationen o
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .o

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Aminoglykosidantibiotikum
Wirkmechanismus
  Hemmung der Proteinsynthese in der Bakterienzelle
Handelsnamen

Österreich: Humatin
Deutschland: Humatin
Schweiz: Humatin
Anwendungsarten

oral
Antibakterielles Spektrum

E.coli, Enterobacter aerogenes, Klebsiella pneumoniae, Salmonellen, Shigellen, Proteus, Staphylokokken; gegen Entamoeba histolytica schwach wirksam.

Resistent sind: Clostridien, Pilze, Viren

Kreuzresistenz

Kanamycin, Neomycin, teilweise auch mit Streptomycin
Indikationen

hepatische Enzephalopathie, Präcoma, Coma; präoperative Reduktion der Darmflora, intestinale Amöbiasis; (Enteritiden und Dysenterien)
Dosierung

Standarddosierung:
nach Angaben des Herstellers (Gewicht, ..)

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:
gegebenenfalls reduzieren

Kontraindikationen
Überempfindlichkeit, Vorsicht bei Nierenfunktionsstörungen
Nebenwirkungen
gastrointestinale Störungen; Malabsorptionssyndrom; Überwuchern von Pilzen; allergische Reaktionen; bei Patienten mit Geschwüren im Magen-, Darmtrakt stärkere Resorption verbunden mit Gefahr der Nieren- und Gehörschädigung
Vorsichtsmaßnahmen
  bei Nierenfunktionsstörungen oder Geschwüren des Gastrointestinaltraktes regelmäßige Kontrollen der Hörfunktion
Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend in unveränderter Form über den Gastrointestinaltrakt
Absorption: praktisch keine, Paromomycin verbleibt im Gastrointestinaltrakt
Allgemeine Beurteilung
 

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