Pefloxacin
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Pharmakokinetik
Handelsnamen Dosierung Allgemeine Beurteilung
Anwendungsarten Kontraindikationen .
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Fluorochinolon, Gyrasehemmer
Wirkmechanismus
  Hemmung der ATP-abhängigen und DNS-Gyrase-katalysierten DNS Verschraubungsreaktion
Handelsnamen

Österreich: Peflacine
Deutschland: Peflacin
Schweiz:
Anwendungsarten

oral, i.v.
Antibakterielles Spektrum

Enterobakterien, Salmonellen, Shigellen, Gonokokken; wirkt nur schwach auf grampositive Bakterien
Kreuzresistenz

partielle Kreuzresistenz zu anderen Chinolonen
Indikationen

unkomplizierte Harnwegsinfekte, (Exazerbation einer chron. Bronchitis)
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene

1 x 400-800 mg

Nicht mit eisen- zink- oder multivitaminhaltigen Produkten gleichzeitig verabreichen, da die Absorption beeinträchtigt wird.

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:
bei Kreatinin-Clearence < 30ml/min Erhaltungsdosis von 200 mg/d

Kontraindikationen
Kinder und Jugendliche in der Wachstumsperiode, Schwangerschaft, Stillzeit, Epilepsie, Überempfindlichkeit
Nebenwirkungen
gastrointestinale Reaktionen, zentralnervöse Störungen (Krampfanfälle, psychotische Zustände, Vigilitätsstörungen, Geschmacksstörungen), Exanthem, Urtikaria, Achillessehnenabriss, Phototoxizität, interstitielle Nephritis
Interaktionen
erhöhte Krampfbereitschaft bei NSAR, verminderte Resorption bei Gabe mineralischer Antazida
Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend renal
Absorption: nahezu vollständig nach oraler Gabe
Verteilung
gut
mäßig
schlecht
Urin, Galle, Lunge, Prostata, Muskel, Niere, Uterus   Liquor
Allgemeine Beurteilung
Pefloxacin sollte wegen häufiger Nebenwirkungen nicht mehr verwendet werden

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