Penicillin V
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Pharmakokinetik
Handelsnamen Dosierung Allgemeine Beurteilung
Anwendungsarten Kontraindikationen .
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .
R

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Phenoxymethylpenizillin, Klassisches Oralpenicillin
Wirkmechanismus
  Hemmung der Quervernetzung der Bakterienzellwandpeptidoglykane
Handelsnamen

Österreich: Ospen , Cliacil, Megacillin oral, Penbene, Penstad V, Pen-V »Genericon«, Star Pen
Deutschland: Isocillin, Megacillin oral
Schweiz: Brunocillin, Megacillin oral, Ospen, Penicillin Spirig, Penisol 1000/1500, pen-V-basan, Phenocillin, Stabicilline Million
Anwendungsarten

oral
Antibakterielles Spektrum

grampositive Kokken mit Ausnahme Penicillinase-bildender Keime, grampositive Bakterien, Spirochäten, Actinomyceten, gramnegative Kokken
Kreuzresistenz

andere Penicilline
Indikationen

leichte bis mittelschwere Infektionen mit penicillin-empfindlichen Keimen; Rezidivprophylaxe bei rheumatischem Fieber, Scharlach, Angina, Erysipel, Tierbiss, Borreliose, Endokarditisprophylaxe
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene
Kinder
3-4 x 0,4-1,5 Mio. E pro Tag
25.000-50.000 Mill. Einheiten/kg pro Tag

Dosierung bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung:

Dosisreduktion ist im allgemeinen nicht erforderlich, sollte für den einzelnen Patienten aber individuell abgeklärt werden; im Einzelfall oder bei Anurie sind Dosisreduktion oder Intervallverlängerung angezeigt

Kontraindikationen
absolut: erwiesene Penicillin-Überempfindlichkeit, Achtung auf mögliche Kreuzallergie mit anderen Betalaktamantibiotika
relativ: Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft. schwere Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und/oder Diarrhoen
Nebenwirkungen
allergische Reaktionen (z.B. Hautreaktionen, Eosinophilie, Astma, Serumkrankheit etc.); Superinfektion mit resistenten Keimen und Pilzen; keine neurotoxischen Reaktionen
Interaktionen
Probenecid bewirkt eine Ausscheidungshemmung (gleichartig wirken Indometacin, Phenylbutazon, Salicylate, Sulfinpyrazon)
Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend renal
Halbwertszeit: 30-45 min
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Dialysierbar: ja
Absorption: 50-60 % bei Nüchterngabe
Verteilung
gut
mäßig
schlecht
Niere, Lunge, Leber, Haut, Schleimhäute, Galle, Prostata, Speichel Pleura-, Perikard-, Peritoneal- und Synovialflüssigkeit, Liquor bei entzündeten Meningen Muskulatur, Nervengewebe, Knochen, Gehirn, Kammerwasser, nicht in Körperzellen, Liquor bei normalen Meningen
Allgemeine Beurteilung
 

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