Pyrazinamid
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Kreuzresistenz Interaktionen
Wirkmechanismus Indikationen Vorsichtsmaßnahmen
Handelsnamen Dosierung Pharmakokinetik
Anwendungsarten Kontraindikationen Allgemeine Beurteilung
Antibakterielles Spektrum Nebenwirkungen .

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Tuberkulostatikum
Wirkmechanismus
  Ähnlich wie INH (Hemmung d.bakt. Nukleinsäure- u. Mykolsäuresynthese)
Handelsnamen

Österreich: Pyravat, Pyrazinamid »Lederle«, Pyrazinamid »Provita«
Deutschland: Pyravat
Schweiz: Pyrazinamid »Lederle«
Anwendungsarten

oral
Antibakterielles Spektrum

Mycobacterium tuberculosis
Kreuzresistenz

keine
Indikationen

Kombinationstherapie d. Tuberkulose
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene
Kinder
p.o.: 1 x 25 mg/kg KG
siehe Erwachsene

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:
Cr Clearance < 10 ml/min 1 x 12-20 mg/kg

Kontraindikationen

– absolut: Überempfindlichkeit, schwerer Leberschaden, Gicht
– relativ: Gravidität, Stillzeit, Kinder < 3 Jahren

Nebenwirkungen

– allergisch: Photosensibilisierung, Thrombozytopenie, sideroblastische Anämie.
– toxisch: Hepatotoxizität! Gastrointestinale Beschwerden.
– biologisch: Hyperurikämie mit Gichtanfällen!

Interaktionen
Pyrazinamid verstärkt die Wirkung oraler Antidiabetika u. vermindert die Wirkung v. Urikosurika.
Vorsichtsmaßnahmen
  Kontrolle d. Transaminasen u. d. Harnsäure
Pharmakokinetik
Ausscheidung: renal
Halbwertszeit: 10-12 h
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: verlängert
Dialysierbar: durch Hämo- u. Peritonealdialyse
Absorption: 100 %
Verteilung
gut
mäßig
schlecht

Gewebe, Liquor, intrazelluläre
Anreicherung nekrot. Gewebe

   
Allgemeine Beurteilung
Bakterizides Tuberkulostatikum d. 1. Wahl in d. Kombination mit anderen Tuberkulostatika für die Initialtherapie. Gut wirksam bei saurem pH.

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