Trimethoprim
Handelsnamen
Handelsnamen
Klassifizierung Indikationen Vorsichtsmaßnahmen
Wirkmechanismus Dosierung Pharmakokinetik
Handelsnamen Kontraindikationen Allgemeine Beurteilung
Anwendungsarten Nebenwirkungen .
Antibakterielles Spektrum Interaktionen .

(Strukturformel)

Klinisch-pharmakologische Klassifizierung

Systemisches Antibiotikum. Diaminopyrimidin
Wirkmechanismus
  Hemmung der bakteriellen Folsäuresynthese
Handelsnamen

Österreich: Solotrim
Deutschland: Infectotrimet, TMP
Schweiz: Monotrim
Anwendungsarten

oral
Antibakterielles Spektrum

die meisten gramnegativen und grampositiven Bakterien; z.B.: Enterobacter, E. coli, Klebsiella, Proteus, Enterokokken, Staphylokokken, Pneumocystis carinii; nicht gegen: Mykobakterien, Pseudomonas, Anaerobier, Neisserien, Spirochäten, Mykoplasmen, Chlamydien, Rickettsien

Indikationen

unkomplizierte Harnwegsinfektionen, Reaszensionsprophylaxe, Pneumocystispneumonie bei Patienten mit Sulfonamidallergie (kombiniert mit Dapson), Typhus, Enteritiden, Prostatitis
Dosierung

Standarddosierung:

Erwachsene
Kinder

2 x 200 mg bzw.
1 x 400-800 mg

2 x 100 mg

Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung:
nach drei Tagen Halbierung der Tagesdosis (wenn GFR < 30 ml/min)

Dosierung bei Leberfunktionsstörungen:
Dosisanpassung erforderlich

Kontraindikationen
megaloblastäre Anämie durch Folsäuremangel, akute Hepatitis, schwere Lebererkrankungen, Blutdyskrasien, erstes Schwangersschaftsdrittel und die letzten 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, Frühgeborene, Neugeborene, Glukose-6-Phosphatdehydrogenasemangel, Hämoglobinanomalien, akute hepatische Porphyrie, Vorsicht bei Granulozytopenie und schwerer Niereninsuffizienz und bei Langzeittherapie
Nebenwirkungen
Hämoglobinabfall, allergische Reaktionen, Exanthem, reversible Knochenmarksdepression, Hyperkaliämie bei Gabe großer Mengen
Interaktionen

verlängerte Halbwertszeit von Phenytoin; bei gleichzeitiger Gabe von Paraaminosalicylsäure, Barbiturat oder Primidon können die Toxizität von Trimethoprim verstärkten, Wirkung oraler Antikoagulanzien kann verstärkt werden; Methotrexat

Vorsichtsmaßnahmen
  regelmäßige Blutbildkontrolle bei Langzeittherapie, Folsäuregabe bei Hämoglobinabfall
Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend über die Nieren
Halbwertszeit: 12 h
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: verlängert
Dialysierbar: nur durch Hämodialyse dialysierbar
Absorption: nahezu vollständig
Verteilung
gut
mäßig
schlecht
Gewebe, Urin, Niere, Lunge, Liquor,Galle, Prostata, Knochen    
Allgemeine Beurteilung
 

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