GONORRHOE
 
Definition Erreger Epidemiologie
Übertragung Inkubationszeit Klinik
Diagnostik Differentialdiagnose Therapie
Alternativen Komplikationen Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Achtung ! Prävention / Follow-up ESIDOG Österreich
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Akute Gonorrhoe. Eitriger Ausfluss
(Mit freundlicher Genehmigung Roche AG)
   
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Synonyme
Tripper
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Definition
Infektion von Urethra, Zervix, Rektum, Vagina, Pharynx oder Konjunktiven.
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Erreger
Ätiologie
Neisseria gonorrhoeae (gramnegative Diplokokken).
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Epidemiologie
Inzidenz:
häufigste STD, hohe Dunkelziffer

Risikofaktoren:
ungeschützter Geschlechtsverkehr, häufiger Partnerwechsel.
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Übertragung
durch Geschlechtsverkehr
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Inkubationszeit
2 bis 4 (1 bis 10) Tage
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Klinik
Gonorrhoe der Frau:
häufigste Manifestationen sind Urethritis, Bartholinitis und Cervicitis. Ausfluss und Brennen beim Urinieren.

Gonorrhoe des Mannes:
häufigste Manifestation ist Urethritis gonorrhoica anterior acuta. Gelb-grünlicher Ausfluss, Pollakisurie, Hämaturie.

Extragenitale Manifestationen:
Ophthalmo-Blennorrhoe, Proctitis, Monarthritis, Endikarditis
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Diagnostik
Mikroskopische und kulturelle Untersuchung eines Urethralabstriches, immunologischer Direktnachweis.
2-Gläser-Probe (auch die 2. Urinportion ist getrübt).
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Differentialdiagnose
Unspez. Urethritis bei Chlamydien, Trichomonaden, Mykoplasmen
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Therapie
1. Wahl sind Cephalosporine i.v.: Ceftriaxon od. Cefotaxim als Einmalgabe + 1 x 0,2 g Doxycyclin für 2 Wochen (da häufig gleichzeitig Chlamydien), Cefixim (400 mg p.o. als Einmalgabe), Cefpodoxim.
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Alternativen
1 x 500 mg Ciprofloxacin oder 1 x 500 mg Levofloxacin oder Azithromycin 1 x 1g.
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Komplikationen
Beim Mann: Prostatitis; Spermatocystitis, Funiculitis und Epididymitis.

Bei der Frau: Endometritis, Salpingitis, Peritonitis, Adnexitis.
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Achtung !
Negativer bakterieller Kontrollbefund ist zwingend! Keine Quinolone bei Schwangeren.
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Prävention / Follow-up
Primärprävention: Schutz Gesunder, Information über Risikoverhalten.
Sekundärprävention: schnelle Therapie, Kontrolluntersuchung.
Tertiärprävention: Verhinderung von Reinfektion.
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ESIDOG Österreich
Gynäkologische Infektionen
Die ESIDOG Österreich (Arbeitsgemeinschaft für Infektionen der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)hat für sämtliche gynäkologisch und geburtshilflich relevante Infektionen Leitlinien zusammengestellt. Diese Leitlinien beinhalten die Therapiekonzepte mit entsprechenden Produkten und den in Österreich frei verschreibbaren Arzneispezialitäten.
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
Die Präparate-Nennungen erfolgen durch die Sponsoren unserer Webseite unabhängig vom Autor des Fachtextes. Die Reihenfolge entspricht dem ATC-Code. Der Benutzer ist angehalten, sich vor Verschreibung eines Medikaments durch sorgfältige Prüfung der jeweiligen Fachinformation bzw. Gebrauchsinformation zu vergewissern, ob die dort vorliegenden Informationen zu Indikation, Kontraindikation und Dosierung von den Angaben auf dieser Webseite evtl. abweichen (siehe auch Haftungsausschluss).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie Nebenwirkungen sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

AAlimentäres System und Stoffwechsel
A07Antidiarrhoika und intestinale Antiphlogistika/Antiinfektiva
 A07AIntestinale Antiinfektiva
 A07AAAntibiotika
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
JAntiinfektiva zur systemischen Anwendung
J01Antibiotika zur systemischen Anwendung
 J01DAndere Betalactam-Antibiotika
 J01DACefalosporine und verwandte Substanzen
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 J01FMakrolide und Lincosamide
 J01FAMakrolide
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 J01GAminoglykosid-Antibiotika
 J01GBAndere Aminoglykoside
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
 J01MChinolone
 J01MAFluorchinolone
    Keine aktuellen Präparate-Nennungen !
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