Anopheles (Familie der Culicidae)
– Arten als Imago morphologisch oft nicht zu unterscheiden;
– zur gezielten Vektorbekämpfung ist die Artbestimmung durch moderne taxonomische Methoden (Zytotaxonomie, Isoenzymelektrophorese, DNA-Hybridisierung) erforderlich
– anopheles (griech.) = schädlich;
– Stechmücken (Gabel-, Fieber-, Malariamücken), weltweit verbreitet, vorwiegend nachtaktiv
– Überträger (Vektor) von Tropenkrankheiten; Endwirt von Plasmodien (Malariamücken)
– Gabelmücken: Taster und Stechrüssel der Weibchen gleich lang; schräge Haltung zur Unterlage, gerade Kopf-Brust-Hinterleib-Achse;
– Der Entwicklungszyklus der Anopheles ist an stehende Gewässer gebunden
– Eier einzeln, Larven liegen waagrecht auf der Wasseroberfläche und haften mit wasserabstoßenden Haaren an der Wasseroberfläche
– Adulte Anopheles leben von Pflanzensäften
– Weibchen saugen menschliches (anthrophil) oder tierisches (zoophil) Blut, das sie nachts im Haus (endophil) oder im Freien (exophil) aufnehmen.
– Malaria (Übertragung von Plasmodien)
– Filariosen (Übertragung von
Wuchereria bacrofti,
Brugia malayi)
– O'nyong-nyong-Fieber (Übertragung von
Arboviren)
– Schutz vor Moskitostichen (Moskitonetze, Repellents)
© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8
office@infektionsnetz.at
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8