– Läuse sind dorsoventral abgeplattete, etwa 1,5 - 4 mm lange, flügellose Insekten mit reduzierten Augen, kurzen (fünfgliedrigen) Antennen, stechend saugenden Mundwerkzeugen und kräftigen Klammerfüßen zum Festhalten an Haaren.
– Die Entwicklung der Läuse geht von den Eiern (Nissen), die an den Haaren mit einem Kitt angeheftet werden, über 3 Larvenstadien (Häutungen) zu den Adulten.
– Die Läuse leben ständig am Wirt, Männchen und Weibchen sind hämatophag und benötigen häufig Blutmahlzeiten
– Da Läuse streng wirtsspezifisch sich verhalten, kommen Tiere als Ansteckungsquelle für den Menschen nicht in Betracht.
– Weltweite Verbreitung
– Alle Läusearten können Erreger verschiedener Krankheiten übertragen, u.a.:
Rickettsia prowazekii (Fleckfieber),
R. typhi (murines Fleckfieber),
Bartonella quintana (Wolhynisches Fieber),
Borrelia recurrentis (epidemisches Rückfallfieber)
– Hautreaktionen auf Stiche
– Übertragene Infektionen
– Nachweis durch Adspektion (Lupe)
– Insektizide Wirkstoffe (Pyrethrum, Permethrin, Malathion, g-Hexachlorcyclohexan (= Lindan)
– Entwesung (Entlausung) von Kleidungsstücken, Matratzen, Polstermöbeln etc.
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