INFEKTIONEN AKTUELLES
 
Forschergruppe enträtselt den Grund für das Auftreten von Meningokokkenerkrankungen

Meningokokkeninfektionen gehören zu den gefährlichsten Infektionserkrankungen überhaupt. Die Erkrankung ist anfangs nicht von einer harmlosen Grippe zu unterscheiden, kann aber innerhalb von wenigen Stunden aus voller Gesundheit zum Tod führen. Obwohl es sich um eine klassische Infektionserkrankung handelt, waren die genauen Umstände warum diese Erkrankung beim Einzelnen nun auftritt bis dato unbekannt.

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Toscana-Virus – Sandmückenfieber in den Mittelmeerländern

Das Toscana-Virus (TOSV) ist ein im Mittelmeerraum weit verbreitetes Virus, das vorwiegend in den Sommermonaten eine fieberhafte Erkrankung häufig mit meningealer Beteiligung verursacht.

Lesen Sie mehr in der Virusepidemiologischen Information Nr. 16/10
Virusexantheme: Klinische Verdachtsdiagnose versus virologische Labordiagnose

Eine Vielzahl von Virusinfektionen, beginnend mit den klassischen Kinderkrankheiten Masern und Röteln bis zu den in den Tropen erworbenen Infektionen gehen mit makulopapulären Hauterscheinungen einher. Trotz ausführlicher, blumiger Beschreibungen von Größe und Farbe der Papeln und Flecken dokumentiert durch Farbphotos von charakteristischen Krankheitbildern in den Lehrbüchern, sieht es in der Realität dann doch oft etwas anders aus. Wie schwierig und problematisch die kausale Zuordnung von klinischen Erscheinungsbildern zu einer bestimmten Virusinfektion, selbst für sehr erfahrene Kinderärzte sein kann, sollen zwei Fälle aus unserem „virologischen Alltag“ veranschaulichen.

Lesen Sie mehr in der Virusepidemiologischen Information Nr. 15/10
Keimbahnintegration und Vererbung des Humanen Herpesvirus Typ 6 (HHV-6)

Der Einbau des viralen Genoms in die chromosomale DNA der Wirtszelle ist ein Markenzeichen der Vermehrung von Retroviren, wie HIV oder das Humane T-Zell Leukämie Virus. Dabei wird die virale RNA durch die viruseigene Reverse Transkriptase in DNA umgeschrieben und durch ein weiteres virales Enzym, die Integrase, an einer beliebigen Stelle eines Chromosoms der infizierten Wirtszelle eingebaut.

Lesen Sie mehr in der Virusepidemiologischen Information Nr. 14/10
Hygiene Monitor 5+6/2010

  • Wahlkommissionen im Einsatz bei Brechdurchfall
  • Gewinnung, Lagerung und Transport von Untersuchungsmaterial für die mikrobiologische Infektionsdiagnostik (Teil 1)
  • 34. Kurs über Laboratoriumsdiagnostik parasitärer Erkrankungen
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Bedeutung genetischer Faktoren für die Wirksamkeit der Hepatitis C Therapie

Vor kurzem wurden 3 Studien veröffentlicht, die zeigen, dass eine Assoziation zwischen einer Variante des Interferongens im menschlichen Genom und dem erfolgreichen Therapieansprechen der Hepatitis C besteht. Die Studien erklären auch, warum die Therapie bei Patienten afrikanischer Herkunft häufig versagt.

Lesen Sie mehr in der Virusepidemiologischen Information Nr. 13/10
Sechssprachige Informationsbroschüre über Hepatitis B

Nach dem Auftakt der Informationsaktion von Novartis über chronische Hepatitis B „Aufklärung schützt die Leber!“ mit einer mehrsprachigen Infobroschüre im Jahr 2008 wurde diese nun aufgrund des großen Anklangs zielgruppenspezifisch aufbereitet, erweitert und neu herausgegeben. Wichtige Informationen rund um die Gefahren, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer der nach wie vor häufigsten Infektionskrankheiten sind auf Deutsch, Englisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Türkisch, Rumänisch und Russisch enthalten und richten sich verstärkt an in Österreich lebende Migranten.

Die neue Infobroschüre finden Sie hier
Pneumokokken-Impfstoff von GlaxoSmithKline für Kinder in Entwicklungsländern

In Entwicklungsländern zählen Pneumokokken-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen von Kindern unter fünf Jahren. GlaxoSmithKline hat als eine der ersten Pharmafirmen mit der Global Alliance for Vaccine and Immunization (GAVI) vereinbart, in den kommenden zehn Jahren bis zu 300 Millionen Dosen seines Pneumokokken-Impfstoffes an die ärmsten Länder weltweit zu liefern.

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Rotavirus-Impfprogramm: Auswirkungen auf die Hospitalisierungrate

Seit 2006 ist die orale Impfung gegen Rotaviren (RV) in den offiziellen Impfempfehlungen des Impfausschusses für Kinder ab der 7. Lebenswoche bis zum vollendeten 6. Lebensmonat empfohlen. In einer Untersuchung konnte dadurch parallel zum Anstieg der Durchimpfungsrate eine signifikante Abnahme der RV-assoziierten Hospitalisierungen nachgewiesen werden.

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HPV-Vakzine: (K)eine Notwendigkeit in Österreich?

Die Impfungen gegen humane Papillomaviren wurden zur Prophylaxe des Gebärmutterhalskrebses entwickelt. Die primäre Zielgruppe waren daher am Anfang Mädchen und junge Frauen, die idealerweise mit Papillomaviren noch keinen Kontakt hatten. Inzwischen ist jedoch klar geworden, dass das Zervixkarzinom eine zwar wichtige Erkrankung ist, aber die Vorstufen sehr viel häufiger sind und unsere Patientinnen und auch das Gesundheitssystem enorm belasten. Weiters erhöht die Therapie der hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN3) durch eine Konisation auch das Frühgeburtsrisiko und damit auch die neonatale Morbidität und Mortalität.

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Pertussis: eine vergessene Erkrankung?

Pertussis wurde im 16. Jahrhundert erstmalig vom französischen Arzt Guillaume de Baillou als tussus quinta (lateinisch: fünfter Husten) beschrieben. Um 1670 prägte der englische Mediziner Thomas Sydenham den Begriff Pertussis (lateinisch: pertussis – starker Husten). 1906 isolierten Jules Bordet und Octave Gengou den Erreger Bordetella pertussis.

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FSME: kein Anlass zur Entwarnung

Das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSMEV) (engl. Tick-borne encephalitis virus, TBEV) ruft die Frühsommer-Meningoenzephalitis hervor, die wichtigste durch Zecken übertragene Erkrankung des Menschen (und in geringerem Umfang von bestimmten Tieren wie Hund, Pferd, Affe) in Europa und einigen Ländern Asiens.

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Pneumokokken-Impfung: Neuerungen oder alles noch beim Alten?

Ein 13-valenter Impfstoff ist da, welcher Änderungen im Impfplan mit sich bringt und zu einem weiteren Rückgang von Pneumokokken-Infektionen führen soll. Etliche Daten scheinen auf eine höhere Effektivität der Konjugatimpfstoffe beim Erwachsenen hinzudeuten. Sind Konjugate auch beim Erwachsenen relevant?

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Virusepidemiologische Information 24/09, Department für Virologie, MUW: Neues von der Polio-Ausrottung

Ende letzten Jahres fand in Wien unter den Auspizien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Medizinischen Universität Wien ein internationales Symposium mit dem Titel „100 Years Poliovirus“ statt. Lesen Sie hier über das Ziel der weltweiten Ausrottung und die möglichen Probleme, die mit dem Lebendimpfstoff assoziiert werden können.

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Impfpräventable Infektionen: Antikörperuntersuchungen bei 5- bis 7-jährigen Kindern

Die vorliegende Untersuchung hatte den Zweck, Schutzraten und Antikörperspiegel bei Vorschulkindern zu untersuchen, welche laut den 2001 bis 2003 geltenden österreichischen Impfempfehlungen mit 4 Dosen eines 6-fach-Impfstoffs sowie mit ein bis zwei Dosen eines MMR-Impfstoffs geimpft worden waren.

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Eine Betrachtung realer und vermeintlicher Risken: Wie gefährlich ist Impfen wirklich?

In der Öffentlichkeit werden Risken generell regelmäßig falsch eingeschätzt. Nach Daten aus den USA ist einer von 100 Toten bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, einer von 20.000 Toten ist bei einem Flugzeugabsturz eines kommerziellen Flugunternehmens ums Leben gekommen. Diese Risken sind durchaus vergleichbar mit impfpräventablen Infektionsrisken.

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Österreichischer Impfplan: Neuerungen und Änderungen 2010

Der Impfplan 2010 enthält gegenüber den bisherigen Empfehlungen mehrere signifikante Veränderungen. Dabei wurde besonders darauf Bedacht genommen, unter Berücksichtigung von bisherigen Erfahrungen in anderen europäischen Ländern und von neuerer Literatur die Zahl der empfohlenen Impfungen möglichst gering zu halten.

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Hepatitisimpfung

Eine aktive Immunisierung ist gegen das Hepatitis-A-Virus (HAV) und das Hepatitis-B-Virus (HBV) möglich. Diese Impfungen haben heutzutage eine breite Palette von Indikationen. Einerseits können akute Hepatitiden mitunter sehr schwer verlaufen und zum lebensgefährlichen Leberversagen führen, andererseits stellt die chronische Hepatitis B trotz großer Fortschritte in der antiviralen Therapie in vielen Bereichen noch immer ein ungelöstes Problem dar (limitiertes Ansprechen auf Interferon, Problematik von Resistenzen und langer Therapiedauer bei Virostatika, meist keine Ausheilung möglich).

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Chronische Virushepatitis B, D und C: Prävention, Diagnostik und Therapie nach den neuen Konsensusrichtlinien

Die chronische Virushepatitis hat das Feld der Hepatologie in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt. Waren die 60er-, 70er- und 80er-Jahre vor allem durch die Suche nach den Erregern der Virushepatitis, die Entwicklung von diagnostischen Tests und Schutzimpfungen geprägt, so sind die letzten 20 bis 25 Jahre von dramatischen Fortschritten im Bereich der Therapie der chronischen Virushepatitis gekennzeichnet.

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„Der Pilz ist überall“: antimykotische Therapie 2010

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für antimikrobielle Chemotherapie (ÖGACH) präsentierte Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Presterl, Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der MUW, im Zuge ihres Vortrages über antimykotische Therapie das neue Breitspektrumantimykotikum Mycamine®, welches der Gruppe der Echinocandine angehört.

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Osteomyelitis und septische Arthritis: Diagnostik und Therapie im Kindesalter

Entzündliche Erkrankungen von Knochen und Gelenken im Kindesalter sind selten. Die Inzidenz der septischen Arthritis bei Kindern liegt in Industriestaaten bei 1 bis 4:100.000 mit einem Häufigkeitsgipfel im Alter von 2 bis 3 Jahren. Die Inzidenz der Osteomyelitis liegt bei 2,9 bis 13:100.000, wobei die Inzidenz bei Kindern unter 3 Jahren erhöht ist.

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Tigecyclin: Einsatz bei intraabdominellen Infektionen

Nosokomiale Keime stellen ein medizinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar und erfordern den Einsatz geeigneter Antibiotika mit breitem Wirkspektrum. Besonders für kritisch kranke Patienten mit schweren nosokomialen Infektionen ist eine adäquate antibiotische Therapie entscheidend für das Überleben.

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COPD: Antibiotikatherapie bei akuter Exazerbation

Infektionen sind mit 50–70% aller Fälle die häufigste Ursache einer akuten Exazerbation einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (AE-COPD). Davon entfallen ungefähr 60–70% auf virale Erreger, der Rest auf Bakterien, wobei es nach viralen Infektionen auch vermehrt zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommen kann. Daneben müssen aber auch nichtinfektiöse Ursachen wie eine Provokation einer Exazerbation durch Umweltallergene oder Staub in Betracht gezogen werden. In einer rezenten retrospektiven Analyse wurden darüber hinaus Pulmonalembolien mit einer Prävalenz von 20% bei Patienten mit einer AE-COPD diagnostiziert (Chest 2009; 135: 786).

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VAP: ein Risiko für ICU-Patienten

Mechanische Beatmung stellt einen primären Risikofaktor für die Entstehung einer beatmungsassoziierten Pneumonie dar – diese ist die häufigste nosokomiale Infektion in der Intensivmedizin. Mit Univ.-Prof. Prim. Dr. Wolfgang Popp, dem Abteilungsvorstand der 11. Medizinischen Abteilung mit Lungenkrankheiten und Langzeitbeatmungszentrum des Geriatriezentrums Am Wienerwald, sprach JATROS Infektiologie über Inzidenz, antibiotische Therapie und Komplikationen der VAP.

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Pneumokokken-Impfprogramm: Schutz für Jung und Alt!

Weltweit sterben auch im 21. Jahrhundert jedes Jahr noch immer zweieinhalb Millionen Kinder an Erkrankungen, die eigentlich durch eine Impfung zu verhindern wären. „Die häufigsten Erreger von schweren bakteriellen Infektionen im Kindesalter sind Streptococcus pneumoniae, Neisseria meningitidis und Haemophilus influenzae Typ b“, weist Ass.-Prof. Dr. Hans Jürgen Dornbusch, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz, darauf hin. Gängige Impfstoffe sind zumindest gegen wesentliche Serotypen dieser Erreger zugelassen.

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Kendomycin: Ein Naturstoff wirkt gegen resistente Keime

Die Suche nach dem optimalen Antibiotikum geht weiter. Thomas Magauer vom Institut für Organische Chemie der Universität Wien hat im Rahmen seiner Dissertation unter der Leitung von Johann Mulzer, Professor für Organische Chemie, die Leitstruktur für ein neuartiges Antibiotikum nachgebaut. Die Arbeit wurde im Fachjournal Angewandte Chemie veröffentlicht.

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Die pandemische H1N1-2009-Virus-Infektion

Influenza ist eine der wenigen Infektionskrankheiten, die ausreichende Pathogenität und Infektivität aufweisen, um global devastierende Pandemien zu verursachen, wie sich auch mehrmals im letzten Jahrhundert zeigte. Lesen Sie hier mehr zu Entstehung, Mortalität, Therapie und Prophylaxe der Neuen Influenza.

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Grippewelle in Österreich: Alarmstufe dunkelgelb?

Bereits zum zweiten Mal hat ein einzelner Stamm von Influenzaviren für großes Aufsehen gesorgt. Über die Bedeutung der beiden Influenza-Impfstoffe sprach JATROS Infektiologie mit Prof. Dr. Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien.

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TIMM 2009: Tagungsbericht

Die bereits vierte Tagung zur klinischen Mykologie – TIMM 4 (4th Trends in Medical Mycology) – fand heuer vom 18.–21. Oktober 2009 in Athen statt.

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Effizient gegen Pilzerkrankungen: Posaconazol in der Kombinationstherapie stark

Systemische Pilzinfektionen sind auch zu Beginn des neuen Jahrtausends auf dem Vormarsch. So zählen invasive Mykosen bei Krebspatienten unter Chemotherapie zu den Hauptursachen erhöhter Morbidität und Letalität. Angezeigt ist eine frühe und effiziente antimykotische Behandlung. Am diesjährigen ICAAC-Kongress Anfang September in San Francisco wurden gleich mehrere Studien zur Wirksamkeit des Antimykotikums Posaconazol präsentiert.

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Candida-Sepsis bei Choledochusleckage: erfolgreiche Therapie mit Anidulafungin

Candida spp. gehören zu den häufigeren Erregern von Blutstrominfektionen und schwerer Sepsis bei Intensivpatienten. Die Candidämie ist insbesondere bei schwerer Sepsis mit einer hohen Mortalität assoziiert, die deutlich höher liegen kann als bei bakterieller Sepsis. Eine frühzeitige adäquate Therapie von Candida-Blutstrominfektionen kann entscheidend zur Reduktion der Sterblichkeit beitragen. Wir berichten hier über den Einsatz von Anidulafungin bei einer älteren Patientin, die nach einer Laparotomie mit Choledochusrevision eine Candidämie mit schwerer Sepsis entwickelte.

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Antimikrobielle Therapie der Sepsis

Trotz zahlreicher Verbesserungen im Bereich der Intensivmedizin hat sich die Mortalität der Sepsis nicht nachhaltig verändert. Lange Zeit gab es keine Therapierichtlinien, ja nicht einmal klare Definitionen für die Sepsis. So wurde 2002 von der Society of Critical Care Medicine, der European Society of Intensive Care Medicine und dem International Sepsis Forum die „Surviving Sepsis Campaign“ mit dem Ziel der Reduktion der Sepsis-Mortalität um 25% bis 2009 ins Leben gerufen.

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Sepsis: Wenn die Infektion aus dem Ruder läuft

Das Management der Sepsis stellt für die Intensivmedizin eine enorme Herausforderung dar. Im Rahmen des Sepsis-Symposiums der Österreichischen Sepsis-Gesellschaft am 10. Oktober 2009 in Wien referierten Experten über prognostische und therapeutische Aspekte der generalisierten Infektion.

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COPD: Chinolone bei bakteriell bedingten Exazerbationen

Die COPD ist durch eine voranschreitende, nur teilweise reversible Atemwegsobstruktion definiert. Sie geht mit einer pathologischen Inflammationsreaktion der Lunge auf inhalative Noxen, insbesondere Zigarettenrauch, einher. Exazerbationen haben einen entscheidenden Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung und damit auch auf Morbidität und Mortalität.

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Herpes genitalis: effektiv in Schach halten

Herpes genitalis ist eines der häufigsten Krankheitsbilder von Frauen im reproduktivem Alter und wird durch Herpes-simplex-Viren, vor allem den Serotyp 2 (HSV-2), ausgelöst. Die Frequenz der HSV-2-Infektion wird beeinflusst von Geschlecht (f>m), vorangegangener HSV-1-Infektion (in erster Linie nasolabialer Herpes, mildert den klinischen Verlauf, keine Kreuzprotektion) und sexueller Aktivität mit einer Person mit bekannter Infektion. Aufgrund der Instabilität des Virus ist der nahezu einzige Infektionsweg der sexuelle Kontakt. In 9–25% entstehen auch extragenitale Manifestationen, die von Hautläsionen über Pneumonitis, Hepatitis bis hin zur aseptischen Meningitis reichen.

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Nicht vergessen: das Chamäleon Syphilis

Nachdem die Penizillin-Behandlung ab 1950 sowie schließlich die Angst vor Aids zu einem massiven Abfall der Syphiliszahlen führten, kam es ab 1995 zu einem merklichen Anstieg der Zahl der Fälle in Europa. Ausgegangen war die Wiederkehr der Syphilis von einem dramatischen Anstieg der Syphilis mit 900 Fällen pro 100.000 Einwohner in Russland 1996 in der Folge gesellschaftlicher Umbrüche.

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HIV-Testung und antiretrovirale Therapie: Qual oder Gnade der Wahl?

Sowohl beim heurigen ICAAC (49th Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy, 12.–15. September 2009, San Francisco) als auch beim EACS (12th European AIDS Conference, 11.–14. November, Köln) wurde Referaten zum Thema HIV-Testung eine wichtige Stellung eingeräumt.

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IP10: ein vielversprechender Marker bei HIV/HCV

Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) und dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) sind weltweit unter den führenden Todesursachen zu finden. Insgesamt gibt es ca. 180 Millionen HCV-infizierte Patienten und ca. 40 Millionen HIV-infizierte Patienten. Koinfektionen mit HIV und HCV sind aufgrund sehr ähnlicher Infektionswege relativ häufig mit ca. 4–5 Millionen HIV-HCV-koinfizierten Patienten weltweit.

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HIV/AIDS-Update: antiretrovirale Therapie mit Lipidvorteil

HIV-positive Patienten in Behandlung haben heutzutage beinahe dieselbe Lebenserwartung wie nicht-HIV-infizierte Menschen. Dies ist der Entwicklung neuer Medikamente und Therapien zu verdanken, durch die HIV/AIDS zu einer chronisch behandelbaren Erkrankung wurde. Mit dem Integraseinhibitor Raltegravir (Isentress®) steht eine Therapieoption zur Verfügung, die sich insbesondere durch ein gutes kardiovaskuläres Risikoprofil auszeichnet – ein Vorteil, der in den neuen amerikanischen HIV-Guidelines vom 1. Dezember 2009 bereits berücksichtigt wird und der sich auch auf die europäischen Richtlinien auswirken wird, so die Einschätzung von Univ.-Prof. Dr. Robert Zangerle, Innsbruck.

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HIV-Vakzine: Ist der Durchbruch gelungen?

Als im September 2009 die erste Pressemeldung über erfolgreich getestete HIV-Vakzinen in Thailand veröffentlicht wurde, war das Thema HIV und AIDS wieder schlagartig medial präsent. Nicht nur die erste Erfolg versprechende Impfstudie ist eine bemerkenswerte Neuerung, auch der Umgang mit HIV und Schwangerschaft, neue Therapieoptionen, der Einsatz von Schnelltests und die steigenden Infektionsraten geben genügend (Zünd-)Stoff für Diskussion.

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HIV: Der zeitgerechte Beginn einer ART

Den Beginn einer antiretroviralen Kombinationstherapie zeitgerecht abzustimmen stellt Ärzte oft vor eine Herausforderung. Die Wahl des richtigen Zeitpunktes sowie der optimalen Präparate für den Beginn der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) bei neu diagnostizierten HIV-Patienten diskutierten verschiedene Experten am 12. EACS-Kongress in Köln.

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Update Hepatitis B: neue Therapiemöglichkeiten

Die chronische Hepatitis B hat das Feld der Hepatologie in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt. Während anfänglich seit den 1960er Jahren die Entwicklung der Diagnostik und Prophylaxe im Vordergrund standen, so konnten in den letzten 15 Jahren dramatische Fortschritte im Bereich der Therapie der chronischen Hepatitis B verzeichnet werden. Die Herausforderung heute liegt vor allem in der weltweit flächendeckenden Prophylaxe durch Schutzimpfung sowie der zeitgerechten Diagnosestellung der chronischen Hepatitis B, damit durch die passende Therapie Spätkomplikationen möglichst effektiv verhindert werden können.

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Impfungen bei reduzierter Immunkompetenz

Eine reduzierte Immunabwehr bei Patienten kann angeboren oder aufgrund einer Erkrankung temporär erworben sein. Welche Optionen zum Schutz dieser Patienten vor impfpräventablen Infektionen zur Verfügung stehen, erläutert Univ.-Doz. Dr. Hermann Wolf von der Immunologischen Tagesklinik und dem Biomedizinischen Institut in Wien im folgenden Beitrag.

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Rotavirus-Impfprogramm: Auswirkungen auf die Hospitalisierungrate

Seit 2006 ist die orale Impfung gegen Rotaviren (RV) in den offiziellen Impfempfehlungen des Impfausschusses für Kinder ab der 7. Lebenswoche bis zum vollendeten 6. Lebensmonat empfohlen. In einer Untersuchung konnte dadurch parallel zum Anstieg der Durchimpfungsrate eine signifikante Abnahme der RV-assoziierten Hospitalisierungen nachgewiesen werden.

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WHO-Positionspapier: Empfehlungen für Routineimpfungen bei Kindern

Die WHO veröffentlich regelmäßig Updates ihrer Positionspapiere zum Thema Impfungen, die von renommierten Experten geprüft werden. In diesen nimmt die WHO Stellung zu Krankheiten mit international gesundheitspolitischer Bedeutung. Gleichzeitig bieten die Impfempfehlungen eine Orientierungshilfe für nationale Entscheidungsträger hinsichtlich der Aktualisierung und Erstellung eigener Impfpläne.

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Humane Papillomviren: HPV-Impfschutz bei sexuell aktiven Frauen?

Die Inzidenz von Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) erreicht etwa 5–10 Jahre nach Beginn der sexuellen Aktivität ihren Höhepunkt. Solange Frauen aber sexuell aktiv bleiben, besteht das Risiko einer Infektion und damit einer HPV-bedingten Erkrankung im Genitalbereich, einschließlich Gebärmutterhalskrebs. Eine kürzlich erschienene Studie zur Sicherheit, Immunogenität und Wirksamkeit des HPV-Impfstoffes gegen die Virus-Typen 6, 11, 16, 18 zeigt die Sinnhaftigkeit der Impfung erwachsener Frauen zwischen 24 und 45 Jahren.

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Update Expertenpapier: Herpes zoster – Prävention durch Impfung ist möglich

Die erste Impfung zur Prävention von Herpes zoster und durch Herpes zoster verursachter postherpetischer Neuralgie steht seit Oktober 2007 in Österreich zur Verfügung. Sie wird im österreichischen Impfplan offiziell für Personen ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Ein Update eines Expertenpapiers fasst die wichtigsten Aspekte dieser Impfung zusammen.

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Pneumokokken: Ursache bakterieller Superinfektion bei Influenza

Obduktionsberichte von Influenzatoten belegen häufig bakterielle Koinfektion, in vielen Fällen durch Pneumokokken. Ein Bericht der CDC weist nun ebenfalls bei Erkrankungen durch das A(H1N1)-Virus auf das Vorliegen von bakterieller Lungeninfektion hin. Zur Prophylaxe wird daher zusätzlich die Impfung gegen Pneumokokken empfohlen.

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Influenza: Saisonale Impfung in der Pandemie-Situation

Rund 400.000 Österreicher erkranken jährlich an Influenza, ein erheblicher Anstieg an Arztkonsultationen, Krankenhauseinweisungen und Todesfällen ist die Folge. Mit einer Durchimpfungsrate von etwa 12 Prozent liegt Österreich nach wie vor auf einem der letzten Plätze im EU-Vergleich. Die Europäische Kommission und die WHO raten dringend – ganz besonders in Zeiten der Pandemie – zur saisonalen Influenzaimpfung.

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Daten zu schweren und intensivpflichtigen Verläufen der neuen Influenza

Nach dem ersten Gipfel an Erkrankungen mit dem neuen Influenza Pandemievirus (H1N1v) in der Zeit von 20.7. bis 28.8. war es in Österreich zu einem Rückgang der Neuinfektionen auf etwa 1 bis 2 diagnostisch erfasste Fälle pro Tag gekommen.

Lesen Sie mehr in der Virusepidemiologischen Information Nr. 22/09.
Parasitosen: Rucksacktourismus kann gefährlich sein

Insgesamt können etwa 40 Protozoen-, rund 350 Helminthen- und mehrere Hundert Arthropoden-Spezies am oder im Menschen parasitieren – und viele dieser Parasiten kommen vor allem oder sogar ausschließlich in den Tropen und Subtropen vor und sind deshalb von reisemedizinischem Interesse. Der klassische Infektionsweg für Parasiten ist die orale Aufnahme mit kontaminierten Lebensmitteln, und die vermutlich häufigste Symptomatik bei einer Parasitose nach Auslandsaufenthalt ist dementsprechend der Durchfall.

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Ambulante parenterale Antibiotikatherapie mit Teicoplanin: Damit haben wir den Vogel abgeschossen

Wegen der langen Halbwertszeit und der hohen Proteinbindung des Glykopeptids Teicoplanin (Targocid®) ist die Substanz hervorragend geeignet für die ambulante antimikrobielle Therapie bei Indikationen wie Osteomyelitis, Protheseninfekt, Spondylodiszitis und Endokarditis. Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Graninger sprach über das in Wien entwickelte Therapieschema, das ganz sicherlich speziell, aber einfach und sicher anzuwenden ist.

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Silberbeschichtung: Wie gehen wir bei Infektionen großer Endoprothesen vor?

Diese Frage erläuterte H. Ahrens von der Münsteraner Arbeitsgruppe anlässlich eines Workshops auf Mallorca. Während die Infektionsrate bei primären konventionellen Endoprothesen relativ niedrig ist, kann sie bei Revisionen oder Tumorprothesen bis zu 43% ausmachen. Eine Infektion kann zur Arthrodese und/oder Amputation führen und verursacht immense Mehrkosten für Antibiotika, Operationen etc. Mit höherer Lebenserwartung steigt das Risiko für Revisionen und somit für Infektionen.

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Mit vereinten Kräften gegen den Biofilm

Der „Kampf gegen die Keime“ ist eine große Herausforderung und nicht durch ein einzelnes Fach zu bewältigen, sondern er erfordert einen offenen Informationsaustausch und eine ständige Kompetenzerweiterung im Rahmen einer interdisziplinären klinisch-wissenschaftlichen Zusammenarbeit von z.B. Traumatologen, Orthopäden, Mikrobiologen, Infektiologen und Immunologen auf höchstem Niveau. Dies aufzubauen und zu fördern ist das Ziel der European Bone and Joint Infection Society, EBJIS, die auf Initiative des Kongresspräsidenten Dr. Heinz Winkler von 17.–18. September in Wien tagte.

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Biofilm-assoziierte Infektionen

Bakterien und Pilze bilden auf Fremdkörpern und auf belebten Oberflächen sogenannte Biofilme aus. Bio-filme sind eine strukturierte Gemeinschaft von mikrobiellen Zellen, die in einer sogenannten Matrix eingebettet sind und untereinander kommunizieren können („Quorum Sensing“). In diesen Biofilmen sind Mikroben für antimikrobielle Substanzen sehr resistent gegenüber antimikrobieller Therapie. Der Prototyp einer biofilmassoziierten Infektion ist die katheterassoziierte Bakteriämie.

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Hepatitis B – ein weltweites Problem: Bewusstsein in allen Bevölkerungsgruppen schaffen

Hepatitis B tritt weltweit mit sehr unterschiedlicher Prävalenz auf. Doch im Zeitalter der Migration haben vermehrt auch Länder, in denen HBV bislang ein eher seltenes Problem war, verstärkt mit der Erkrankung zu tun. Die Antwort darauf lautet: Bewusstsein vor allem in den Risikopopulationen schaffen, impfen und konsequent therapieren.

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H1N1 – die Angst vor der Ungewissheit

Die saisonale Grippewelle erreichte Österreich in der Saison 2008/09 im Oktober. Wie sich der Verlauf heuer abzeichnen wird, ist noch nicht absehbar. In einem Interview hat Dr. Monika Redlberger-Fritz vom Klinischen Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien zu aktuellen Fragen Stellung genommen.

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Pandemie: Bedeutung des neuen Influenzavirus H1N1

Die WHO hat am 11. Juni 2009 die Pandemie-Warnstufe 6 und damit eine drohende globale Influenzapandemie mit dem 2009-A/H1N1-Viren-Stamm ausgerufen. Über die Gefährlichkeit dieses Virus und dessen Bedeutung für die nächste Influenzasaison in Österreich sprachen wir mit Prof. Franz X. Heinz vom Klinischen Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien

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Malaria: Neue Behandlungsmethode in Sicht [20.1.2009]

Die Ergebnisse von zwei umfangreichen Studien zeigen, dass die Kombination aus Dihydroartemisinin und Piperaquine (DHA+PQP) nicht nur bei der Behandlung von unkomplizierter Malaria in ähnlicher Weise wie andere Artemisinin-basierte Kombinationstherapien (ACT) effektiv ist, sondern den Patienten für einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten nach der Behandlung auch vor Neuinfektionen schützt. Die DHA/PQP-Kombination ist ohne wesentliche Nebenwirkungen sehr gut verträglich.
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Impfstoff gegen Pneumokokken verringert Zahl an Meningitiserkrankungen verursacht aber auch Resistenzen [19.1.2009]

Seit der Einführung des 7-valenten Pneumokokken-Konjugat-Impfstoffs (PV7) ist in den USA die Zahl der Meningitis-Erkrankungen, die von diesem Impfstoff erfasst werden, deutlich gesunken.
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Welt-AIDS-Tag 2008 [5.12.2008]

Anlässlich des Welt-AIDS- Tages 2008 präsentierte die AIDS Hilfe Wien folgende Zahlen:
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Welt- AIDS- Tag 2008 [26.11.2008]

Am 1. Dezember 2008 wird zum 21. Mal der Internationale Welt-AIDS-Tag begangen. Aus diesem Anlass präsentieren die AIDS-Hilfen Österreichs einen Bericht über die Diskriminierung von Menschen mit HIV/AIDS. Etwa 12.000 bis 15.000 Menschen leben in Österreich mit dem tödlichen Immunschwächevirus. Die meisten von ihnen hüten diese Tatsache als Geheimnis, aus Angst vor Ausgrenzung, Stigmatisierung und Benachteiligung. Angst, die leider zu Recht besteht, dies belegt der Diskriminierungsbericht der AIDS-Hilfen Österreichs.
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Salzburger Infektionsgespräche [10.11.2008]

Anfang September diesen Jahres fanden unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ. Prof. DDr. Wolfgang Graninger die Salzburger Infektionsgespräche im Schloss Landskron statt. Neben den Hauptvorträgen konnten auch in mehreren Workshops verschiedene brisante infektiologische Themen diskutiert werden.
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ESCID 2008 in Wien [14.10.2008]

Das 13th Scientific Meeting of the European Society of Chemotherapy/ Infectious Diseases (ESCID) findet am 3. - 7.12. 2008 zum zweiten Mal seit seines Bestehens in Wien statt. Der diesjährige Kongresspräsident Univ.- Prof. DDr. Apostolos Georgopoulos von der Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien, gab Jatros Infektiologie zu dem bevorstehenden Ereignis ein kurzes Interview. Anmeldeformular
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1. Europäischer Antibiotikatag am 18. November 2008 [8.10.2008]

Europaweit wird am 18. November 2008 erstmals ein jährlich zu wiederholender Antibiotikatag veranstaltet werden. Der Europäische Antibiotikatag ist eine Initiative des ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) in Zusammenarbeit von Institutionen der EU und deren Mitgliedsstaaten, der WHO und vielen anderen wichtigen Stakeholders wie der ESCMID (European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases) und der CPME (Standing Committee of European Doctors) Dieser „Antibiotic Resistance Awareness Day“ hat die Bewusstseinsbildung in den betroffenen Fachgruppen sowie in der Bevölkerung hinsichtlich eines sinnvollen Gebrauchs von Antibiotika zum Ziel.
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Erfassung nosokomialer Wundinfektionen [7.10.2008]

Aktive Surveillance nosokomialer Infektionen ist ein wesentlicher Beitrag zur Patientensicherheit und zum Qualitätsmanagement in Krankenanstalten. Dr. Alexander Blacky, Klin. Abt. f. Krankenhaushygiene am AKH Wien, präsentierte im Rahmen der 31. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Intensivmedizin Beispiele aktueller Daten aus der Österreichischen ANISS(Austrian Nosocomial Infections Surveillance System)-Datenbank.
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HIV und HPV: Medizin- Nobelpreis wurde an deutschen und französische Wissenschaftler verliehen [7.10.2008]

Der deutsche Virusforscher Harald zur Hausen erhält zusammen mit den Franzosen Luc Montagnier und Francoise Barré-Sinoussi den diesjährigen Nobelpreis für Medizin. Dies teilte das Nobelpreis-Komitee am Karolinska-Institut in Stockholm mit.
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Schwere Pizinfektionen durch TNF-Blocker? [26.9.2008]

In den USA sind mehrere Patienten, die mit TNF- Blockern therapiert wurden an invasiven Mykosen erkrankt, einige von ihnen verstarben an den Folgen dieser schweren Pilzinfektionen. Dieser Umstand veranlasste die FDA (amerikanische Behörde für Lebensmittel und Arzneimittelsicherheit) zu einer Verschärfung der Fachinformation für Medikamente gegen den Tumornekrosefaktor alpha (TNF-Blocker. Die Hersteller müssen künftig deutlicher als bisher vor den Infektionsrisiken warnen.
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Influenzaimpfstoff 2008 enthält 3 neue Virusstämme [19.9.2008]

In Australien wurde ein neuer virulenter Virusstamm beobachtet, damit könnte eine schwere saisonale Influenzawelle auf Europa zukommen Als Reaktion darauf enthält zum ersten Mal seit 20 Jahren der Influenza-Impfstoff in diesem Jahr drei neue Virusstämme.
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TNF- Blocker und MRSA- Infektionen [18. 9.2008]

Die TNF- Blocker Etanercept, Infliximab und Adalimumab sind seit vielen Jahren in der Therapie rheumatischer Erkrankungen wie etwa der rheumatoiden Arthritis oder der seronegativen Arthritiden etabliert. Es ist bekannt, dass TNF- Inhibitoren zu einer Reaktivierung der Tuberkulose führen können. Aus diesem Grund muss auch vor einer TNF- Blocker- Therapie ein Tuberkulose Screening durchgeführt werden. In den USA wurde nun erstmals eine MRSA- Infektion mit TNF- Blockern in Zusammenhang gebracht.
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Neuer Gentest zur HIV- Medikamenten- Resistenztestung[27.8.2008]

HIV-Medikamente der neuesten Generation verhindern, dass sich HIV-DNA in Zellen einfügt. Eine schnelle Mutation der HIV-Viren kann die Wirkung der Medikamente jedoch verlangsamen bzw. stoppen. Das Zentrallabor des AKh Linz hat jetzt österreichweit den ersten Gentest zur Medikamenten-Resistenztestung für diese neuen HIV-Medikamente entwickelt und setzt damit einen Meilenstein in der HIV-Patientenversorgung.
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MRSA: Der „ Superbug“ auf dem Vormarsch [20.8.2008]

Weltweit findet sich eine zunehmende Kontamination chronischer Wunden mit so genannten Problemkeimen wie dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA). Auch wenn bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob die bakterielle Kontamination einen negativen Effekt auf die Wundheilung hat, sind die Konsequenzen, die sich aus einem Nachweis von MRSA ergeben, sowohl für den Patienten als auch für die behandelnde medizinische Institution erheblich.
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Malaria- ein Mückenstich kann tödlich sein [28.7.2008]

Malaria ist nach wie vor die bedeutendste Tropenkrankheit, die durch einzellige Parasiten (Plasmodien) hervorgerufen wird. Alleine in Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an den Folgen einer Malaria- Infektion. Rund 500 Millionen Menschen infizieren sich jedes Jahr neu. Malaria kommt weltweit in über 100 Ländern vor und führt jährlich zu mehr als einer Million Todesfälle.
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Netzwerk gegen das Grippevirus [25.7.2008]

FluResearchNet ist ein deutschlandweit einzigartiges Netzwerk aus Medizinern und Grundlagenforschern mit dem Ziel Ansätze für Vorbeugung und Therapie der Influenza zu erforschen. Nicht nur zur Hochsaison der Grippewelle, sondern während einer dreijährigen Projektförderphase sollen ab sofort in diesem Netzwerk die molekularen Mechanismen von Grippeinfektionen und der Übertragung der Viren zwischen Vogel, Säugetier und Mensch untersucht und aufgeklärt werden
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Argyrin: myxobakterieller Wirkstoff weckt Hoffnung auf neue Krebstherapien [21.7.2008]

Die wirksame Behandlung vieler Krebserkrankungen ist für die Medizin nach wie vor ein großes Problem. Zahlreiche Tumore sprechen auf die gängigen Chemotherapeutika nicht an oder werden gegen die Medikamente resistent. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig sowie der Medizinischen Hochschule (MHH) und der Leibniz-Universität (LUH) in Hannover haben jetzt einen Wirkmechanismus entdeckt, mit dem ein Naturstoff – das Argyrin – Krebswucherungen zerstört. Ihre Erkenntnisse veröffentlichen die Forscher heute in der renommierten Fachzeitschrift „CancerCell“.
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Hantavirus- Infektion: 2007 Epidemieartige Zunahme an Erkrankungen [27.6.2008]

Nach Angaben des Robert Koch- Instituts (RKI) wurden 2007 in Deutschland 1.687 Fälle von Hantavirus Infektionen gemeldet. Die Mehrzahl der Erkrankungen traten im Süden und Westen Deutschlands auf. Erkrankungen durch Hantaviren gehören zu den meldepflichtigen Infektionserkrankungen sowohl in Deutschland als auch in Österreich.
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Salat und Salmonellen: Lebensmittelvergiftung als Beilage [23.6.2008]

Salmonellen können Pflanzenzellen infizieren und alle Abwehrmechanismen der Pflanze erfolgreich umgehen. Eine reinigende Oberflächenbehandlung von pflanzlicher Rohkost wie z.B. Abwaschen ist daher kein ausreichender Schutz vor Lebensmittelvergiftung.
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Diabetes und Infektion: Wenn Keime sich besonders wohl fühlen [5.6.2008]

Die Suszeptibilität gegenüber gewissen Infektionen ist bei Diabetikern unbestritten höher als in der Allgemeinbevölkerung, was unter anderem auf eine typische Beeinträchtigung bestimmter Immunmechanismen zurückzuführen ist. Für eine erfolgreiche Diagnostik und Therapie müssen einige Prinzipien Beachtung finden.
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Nachweis von Herpes Simplex- und Varicella Zoster- Virus im Speichel von Patienten mit peripherer Gesichtslähmung [3.6.2008]

Die meist einseitige, innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen sich entwickelnde Schwäche oder Lähmung der mimischen Muskulatur stellt für die Betroffenen meist ein dramatisches Ereignis dar. Neben der fehlenden Gesichtsmotorik, wie fehlender Lidschluss und hängender Mundwinkel, stellen Schmerzen und fallweise auftretende Hör- und/oder Geschmacksverlust eine Belastung für die betroffenen Patienten dar.
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DNA- basierter HPV Test bringt zuverlässige Ergebnisse [20.5.2008]

Humane Papillomaviren (HPV) und der DNA basierte Test werden am 22.-24.5.08 bei der Experten Tagung über Molekulare Diagnostik, die in Graz stattfindet zu den Hauptthemen gehören. Alle zwei Jahre diskutieren über 250 Experten, die diesmal aus 29 Ländern anreisen Neuheiten im Bereich der Molekularen Diagnostik.
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Keine Angst vor HIV-positiven Patienten in der Praxis [19.5.2008]

Mitte der 1990er Jahre erfolgte bei der historischen World AIDS Conference in Vancouver der revolutionäre Schritt in der Therapie der HIV-Infektion: Mit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) wurde die HIV-Infektion von einer schicksalhaft meist tödlich verlaufenden zu einer erfolgreich behandelbaren Infektionskrankheit. Seit dieser Zeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir sowohl als Allgemeinmediziner als auch als Fachärzte vollkommen beschwerdefreie HIV-positive Patienten betreuen.
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Weltweit mehr als 500 Millionen Menschen von Hepatitis C betroffen – verbesserte Versorgungsmaßnahmen gefordert [16.5.2008]

Am 19. Mai 2008 findet der fünfte „World Hepatitis Awareness Day“ statt. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts liegt das Hepatitis C Virus an zweiter Stelle der gefährlichsten Krankheitserreger – nach dem Influenza-Virus und noch vor HIV. Dabei ist Hepatitis C mit den heute verfügbaren Therapien in vielen Fällen heilbar, Hepatitis B kann medikamentös kontrolliert werden, was das Risiko für einen Leberschaden stark reduziert. Erstmals findet nun der Welt-Hepatitis-Tag als weltweiter Aktionstag schon im Frühjahr statt.
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Fieber unklarer Genese [6.5.2008]

Motto des heurigen Symposiums: Antibiotika Strategien 08 der ABS Plattform war Fieber. In zahlreichen hochkarätigen Vorträgen wurde Fieber als Krankheit aber auch als Symptom diskutiert. Ab wann spricht man von Fieber, wie soll ich es messen, welche Diagnostik ist sinnvoll- das sind nur einige der behandelten Topics. Einer der Vorträge beschäftigte sich mit dem Nicht-infektiösen Fieber und ist im folgenden Artikel dargestellt.
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Neue Antibiotika Fibel- Denn Infektionen haben immer Saison! [24.4.2008]

Infektionen kennen keine Saison, denn kaum sind die Erkältungskrankheiten abgeklungen, warten schon die nächsten Erreger wie z. B. Borrelien.
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Therapie der Influenza-Infektion [22.4.2008]

Die effektive Prävention und Therapie der epidemischen und pandemischen Influenzavirus- Infektion ist von hoher klinischer und sozioökonomischer Relevanz. M2- Kanalblocker (Amantadin und Rimantadin) wurden über mehrere Jahrzehnte für diese Indikation verwendet. Unter Therapie kam es zu einer raschen Resistenzentwicklung, sowie zu reversiblen, zentralnervösen Nebenwirkungen, außerdem waren diese Substanzen nur gegen Influenza A- Viren wirksam. Die Neuraminidase- Inhibitoren (Oseltamivir und Zanamivir) lösten die M2- Kanalblocker in der Prävention und Therapie der epidemischen Influenza wegen eines günstigeren Nebenwirkungsprofil und Wirksamkeit auch gegen Influenza B- Viren ab. Allerdings wäre Amantadin in der Prävention und in der Kombinationstherapie mit Neuraminidase- Inhibitoren, sowie als Reservemedikament in Betracht zu ziehen. Den Originalartikel finden Sie hier.
Epidemiologie der Influenzaviren in Österreich [22.4.2008]

Influenzaviren besitzen die Fähigkeit sich kontinuierlich zu verändern, wobei vor allem die beiden an der Virusoberfläche liegenden Antigene, das Hämagglutinin (HA) und die Neuraminidase (NA) von diesen Veränderungen betroffen sind. Dieses als Antigen- Drift bezeichnete Phänomen stellt vor allem für die alljährliche Impfstoffherstellung eine konstante Herausforderung dar. Um neu auftretende Drift Varianten frühzeitig zu erfassen, hat man am klinischen Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien die Dynamik der antigenen und genetischen Veränderungen des Hämagglutinins der in Österreich in den Saisonen 2003/04 bis 2006/07 zirkulierenden Influenzaviren mittels antigener und genetischer Charakterisierung untersucht. Den Originalartikel finden Sie hier.
Neue Medikamente in der HIV Therapie [17.4.2008]

Vom 14.- 16. März 2008 fanden in Berlin die „ 12. Münchner AIDS Tage“ statt. Die Tagung brachte einiges an medizinischen Neuigkeiten. Bisher gab es in der HIV-Therapie Medikamente aus 5 verschiedenen Wirkstoffklassen, seit letztem Jahr sind nun 2 komplett neue Substanzklassen an HIV- Medikamenten dazu gekommen.
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Pilzprotein wirkt gegen krankheitserregende Pilze [1.4.2008]

Dieser Mechanismus steht im Zentrum eines neuen Projektes des österreichischen Wissenschaftsfond FWF. Neben der Untersuchung der Struktur, stehen besonders die physiologischen Veränderungen, die das Pilz-Protein in Zellen der pathogenen Pilze verursacht, im Fokus der Aufmerksamkeit. der Wissenschaftler.
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Hepatitis : Gefahr der Ansteckung wird noch immer unterschätzt [28.3.2008]

Hepatitis A und B sind hoch ansteckende Virusinfektionen und es kann sich Jeder infizieren. In Österreich ist nur jeder Zweite geimpft und die Durchimpfungsrate mit rund 46% viel zu gering. Die Ergebnisse einer aktuellen GfK- Studie zeigen, dass die Österreicher überraschend schlecht über die Virushepatitis allgemein und deren Übertragungswege informiert sind.
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Neurale Vorläuferzellen im Gehirn als Reservoir für HI-Viren [27.03.2008]

Das humane Immundefizienzvirus HIV-1 – der Auslöser der Immunschwäche-Krankheit AIDS – infiziert nicht nur bestimmte Zellen des Immunsystems, sondern häufig auch das zentrale Nervensystem der Patienten. Schon kurz nach der Infektion können HI-Viren in Gehirnzellen eindringen und dort lebenslang persistieren. Mehr als die Hälfte der HIV-Infizierten leidet daher an langsam fortschreitenden neurologischen Störungen. Die genauen Mechanismen, die zur Neuropathogenese durch HI-Viren führen, sind allerdings noch weitgehend ungeklärt.
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HIV/AIDS- mangelndes Risikobewusstsein der Jugendlichen trotz gutem theoretischem Wissen [19.3.2008]

Eine von der österreichischen Aidsgesellschaft und Pfizer in Auftrag gegebene Schülerbefragung zeigte, dass das Wissen der Jugendlichen zum Thema HIV/AIDS sehr gut ist, aber sie im Widerspruch dazu handeln. Es ist kein Risikobewusstsein vorhanden und zeigt den dringenden Bedarf an vermehrter Aufklärung.
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Meningokokken: konsequentes Impfen ist die beste Vorsorge [17.3.2008]

Meningokokken- Infektionen stellen ein massives Gesundheitsproblem dar, daher wurde bereits vor fünf Jahren die „ Initiative Meningokokken“ von österreichischen Medizinern ins Leben gerufen, die sich seither der konsequenten Information und Aufklärung über die Risiken der Meningokokken- Infektion widmet. Beim gemeinsamen Pressegespräch am 11.3.2008 referierten Univ.- Prof. Dr. M. Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin Universität Wien; Univ.-Prof. Dr. I. Mutz, Vorsitzender des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrates; Univ.-Prof. Prim. Dr. K. Zwiauer, Vorstand der Kinder- und Jugendabteilung Landesklinikum St. Pölten und Frau Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der österreichischen Apothekerkammer. über die aktuellen Entwicklungen.
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Das bisher größte Bakteriumgenom entschlüsselt [6.3.2008]

Wissenschaftlern der Universität Saarland und der Universität Bielefeld ist es gelungen das Erbgut eines bakteriellen Naturstoff-Produzenten zu entschlüsseln.
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Wie Kariesbakterien kommunizieren [4.3.2008]

Bakterien verfügen über eine eigene Sprache. Wissenschaftler des Helmholtz – Zentrums für Infektionsforschung haben am Beispiel des Kariesbakteriums Streptococcus mutans Gene gefunden, die die Kommunikation dieses Bakteriums beeinflussen
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FSME: unverändert hohes Risiko für Ungeimpfte [03.03.2008]

Trotz der hohen Durchimpfungsrate in Österreich 2007,es wurden nur mehr 46 FSME-Fälle registriert,gehen Ungeimpfte ein grosses Risiko ein an der gefährlichen FSME zu erkranken, da sich das FSME-Virus weiter verbreitet. Eine Dynamik ,die nicht nur in Österreich sondern auch in anderen Regionen Europas zu beobachten ist.
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Regionen mit meisten Krankheitsübertragungen [27.02.2008]

Wissenschaftler der zoologischen Gesellschaft London (ZSL), der Universität Georgia und der Universität Columbia haben eine Landkarte veröffentlicht, die detailliert jene Regionen der Welt kennzeichnet, die für Menschen ein besonders hohes Infektionsrisiko darstellen. Zur Aufbereitung der Daten wurden Aufzeichnungen der letzten 65 Jahre analysiert. Dabei fiel den Wissenschaftlern auf, dass die meisten ansteckenden Infektionskrankheiten von wild lebenden Tieren übertragen wurden.
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Globale Malaria-Landkarte birgt gute Neuigkeiten [27.02.2008]

Zwar leben rund 2,4 Mrd. Menschen in Malaria-Hochrisikogebieten, doch das Risiko die Krankheit auch tatsächlich zu bekommen, trifft nach einer neuen Studie nur knapp eine Milliarde Menschen. Nun hoffen die Forscher in jenen Regionen, in denen das Übertragungsrisiko nur gering ist, die Krankheit total zurückzudrängen oder sie dort sogar gänzlich auszurotten, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.
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Mehr als 100 Krankheiten bis 2011 besser behandelbar [20.02.2008]

"Bis Ende 2011 können forschende Pharmaunternehmen die Zulassung für 358 neue Medikamente oder neue Anwendungsgebiete für vorhandene Medikamente erhalten. Das wird Patienten mit über 100 verschiedenen Krankheiten zugute kommen - insbesondere Krebspatienten, für die mehr als ein Viertel der neuen Arzneimittel entwickelt werden." Das erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittel (VFA) heute in Berlin bei der Vorstellung einer aktuellen Umfrage des Verbands unter seinen 45 Mitgliedsfirmen.
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(Zu) häufiger Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen [13.02.2008]

Jeder Patient, der in Deutschland auf Intensivstation behandelt wird, erhält im Durchschnitt mehr als ein Antibiotikum pro Tag. Dies geht aus einer Umfrage in 43 Kliniken hervor, die in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) veröffentlicht wurde. Experten befürchten, dass der unbedachte Einsatz von Antibiotika die Vermehrung von resistenten Bakterien fördert und dass die lebensrettenden Medikamente in Zukunft ihre Wirkung verlieren könnten.
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Meningokokken C-Impfaktion bis zum 30. Juni 2008 [11.02.2008]

In Koppl/Salzburg trat bei einem Jugendlichen eine eitrige, ansteckende Gehirnhautentzündung, verursacht durch Meningokokken, auf. Da der Erkrankte Tage zuvor den Sportlerball in Hof bei Salzburg besucht hatte, wurden alle Ballbesucher eingeladen, sich einer so genannten „Chemoprophylaxe“ zu unterziehen. Aus der Anzahl der verkauften Ballkarten ersichtlich, haben wahrscheinlich alle Besucher dieses sinnvolle, weil wirksame Angebot bei ihren Hausärzten umgehend genutzt.
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